von Herbert Saurugg, M.Sc.
Während im Herbst 2022 das Thema Blackout und eine mögliche Strommangellage intensiv diskutiert und vorbereitet wurden, sind diese Themen im Jahr 2023 in der Öffentlichkeit kaum mehr präsent. Der milde Winter 2022/23 ohne die erwarteten großen Energieversorgungsprobleme hat dazu geführt, dass diese Themen wieder in den Hintergrund gerückt sind, obwohl die Grundprobleme weiterhin bestehen. Auch wenn der kommende Winter deutlich entspannter aussieht als noch vor einem Jahr prognostiziert, sollten wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Weiterlesen
Im Artikel
Um den Ausgleich der natürlichen, immer größer werdenden Schwankungen in der Stromerzeugung aus Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie zum Beispiel aus Sonne und Wind gewährleisten können, werden geeignete und machbare Technologien zur Energiespeicherung benötigt. Eine Methode hierzu können mechanische Schwungmassenspeicher darstellen, die überschüssige Energie für den im Versorgungsnetz anfallenden späteren Nutzungsbedarf speichern.
Während heißer Sommertage mit Tagestemperaturen oberhalb von 30 und Nachttemperaturen von über 20 Grad Celsius, den sogenannten „Tropennächten“, kommen Kältemaschinen wie Klimaanlagen, Kühlschränke und Gefrieraggregate vermehrt zum Einsatz bzw. erfordern zum Halten ihrer jeweils eingestellten Solltemperatur eine höhere Leistung und damit mehr Strom. Wie auch ohne derartige Klimageräte eine Reduzierung der Umgebungstemperatur durch den simplen physikalischen Effekt der Verdunstung von Wasser erzielt werden kann, soll in diesem Artikel beschrieben werden.
Im Rahmen der Fernwärmeversorgung werden wie auch im Stromsektor in regelmäßigen und / oder bedarfsabhängigen zeitlichen Abständen unterschiedlich umfangreiche Revisionen des teilweisen oder gesamten Rohrleitungssystems notwendig, die im anlagentechnischen Sprachgebrauch auch als Netzwasserstillstand bezeichnet werden.
In der Energietechnik können gemäß der Ausführungen im Artikel